Winter – Freeriden

Mit dem Pitztal Wild Face, einem der härtesten Freeride-Rennen der Alpen, machte das Pitztal im Jahr 2010 erstmals in der Freeride-Welt auf sich aufmerksam. Trotzdem ist das Pitztal für Freerider immer noch ein absoluter Geheimtipp. Am Pitztaler Gletscher ist die Abfahrt in das Taschachtal ein absolutes Highlight und sollte aufgrund der Gletscherspalten nur mit einem Guide unternommen werden. Auch wenn Sie die 1.500 Höhenmeter vom Mittagskogel in Angriff nehmen, sollten Sie sich einem einheimischen Bergführer anschließen.

Wer auf eigene Faust durch den Neuschnee pflügen möchte, findet am Hochzeiger weiniger heikle Hänge. Am Hochzeiger gibt es eine Vielzahl an Variantenabfahrten, die von den Bergstationen der Sechszeiger- und Rotmoosbahn zu erreichen sind. Bei Neuschnee sollten Sie allerdings früh aufstehen, um in den Genuss der unverspurten Hänge zu gelangen.

Bei Freeridern, die am Hochzeiger nach dem besonderen Tiefschneeerlebnis suchen, ist die Alpintour Wennerberg besonders beliebt. Mit der Panoramabahn geht es zur Bergstation Sechszeiger. Und bereits nach wenigen Schritten können Sie die Ski oder das Snowboard anschnallen. Durch das verschneite Wennerberger Tal geht es hinunter nach Wald bei Arzl.

Guides und weitere Tipps für gute Abfahrten gibt es vor Ort bei der Skischule Hochzeiger oder beim Bergführerbüro Pitztal.

Bitte beachten Sie auch den aktuellen Lawinenlagebericht! Abseits der gesicherten Pisten gehören Lawinenschaufel, -sonde und Verschüttetensuchgerät zur Standardausrüstung beim Freeriden.
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